Tipps um Verstopfungen vorzubeugen oder selbst zu lösen

Was gehört NICHT in den Abfluss oder in die Toilette?

 

Um Rohrverstopfungen und unnötige Schäden an den Abwasserleitungen zu vermeiden, sollten folgende Dinge niemals über Waschbecken, Dusche, Badewanne oder WC entsorgt werden.

 

  • Fett und Öl: Reste aus Bratpfannen, Fritteusen und von Tellern mit Küchenpapier aufnehmen und über den Hausmüll entsorgen.

  • Essensreste: Über den Hausmüll oder – je nach örtlichen Vorgaben – über die Biotonne entsorgen.

  • Haare: Kleine Abflusssiebe in Dusche und Badewanne verhindern, dass Haare in die Rohrleitungen gelangen. Haare aus Kämmen und Bürsten gehören in den Hausmüll.

  • Zigarettenkippen und Asche: Über den Hausmüll entsorgen.

  • Damenhygieneartikel: Binden, Tampons, Slipeinlagen und Kosmetiktücher gehören in den Hausmüll.

  • Sonstige Hygieneartikel: Wattestäbchen, Rasierklingen, Brillenputztücher, Erfrischungstücher, Einmalwaschlappen, Wattepads, Kondome, Zahnseide, Verbände und Pflaster gehören nicht in die Toilette, sondern in den Hausmüll.

  • Windeln: Ausschließlich über den Hausmüll entsorgen.

  • Feuchttücher: Babytücher, feuchtes Toilettenpapier und Hygienetücher gehören in den Hausmüll. Auch als „spülbar“ gekennzeichnete Feuchttücher können Probleme in Abwasserleitungen und Pumpanlagen verursachen.

  • Tiereinstreu: Katzenstreu, Kaninchenstreu und Vogelsand gehören grundsätzlich nicht in die Toilette. Die Entsorgung erfolgt abhängig von der Art des Materials und den örtlichen Vorgaben über den Hausmüll oder gegebenenfalls die Biotonne.

  • Chemikalien und Giftstoffe: Farben, Lacke, Pflanzenschutzmittel und andere gefährliche Chemikalien gehören zur geeigneten Schadstoffsammlung oder zum Recyclinghof. Batterien müssen über dafür vorgesehene Sammelstellen entsorgt werden.

  • Medikamente und Arzneimittel: Nicht über Toilette oder Waschbecken entsorgen. Die Entsorgung erfolgt abhängig von den örtlichen Vorgaben über den Restmüll oder geeignete Sammelstellen. Apotheken nehmen Altmedikamente nicht überall zurück.

 

Grundsätzlich gilt: In die Toilette gehören nur menschliche Ausscheidungen und Toilettenpapier. Alles andere kann zu Verstopfungen, Schäden an Pumpanlagen und Problemen bei der Abwasserreinigung führen.

Leichte Verstopfungen selbst lösen

 

Viele leichte Verstopfungen im Abfluss lassen sich mit einfachen Hausmitteln und etwas handwerklichem Geschick selbst beseitigen.

 

Allerdings sollte man zunächst auf chemische Rohrreinigungsmittel verzichten. Je nach Zusammensetzung und Anwendung können diese Materialien und Dichtungen angreifen. Zudem stellen sie bei unsachgemäßer Verwendung eine Gefahr für die Gesundheit und die Umwelt dar.

 

  • Wasch- und Spülbecken: Bei leichten Verstopfungen hilft häufig schon eine Saugglocke, auch Pümpel genannt. Diese wird direkt auf den Abfluss gesetzt. Durch gleichmäßige Pumpbewegungen entsteht ein Wechsel aus Über- und Unterdruck, der die Verstopfung lösen kann. Wichtig ist, den Überlauf des Beckens mit einem nassen Tuch zu verschließen, damit die Druckwirkung möglichst direkt an der Verstopfung ankommt. Heißes, aber nicht kochendes Wasser kann bei fettigen Ablagerungen helfen, sofern das Material der Rohrleitungen und Dichtungen dafür geeignet ist.

 

  • Küchensiphon: Ein schlecht ablaufendes Küchenspülbecken kann durch Fett- und Speisereste im Siphon verstopft sein. Etwas Spülmittel und warmes Wasser können bei leichten Fettablagerungen helfen. Bleibt der Abfluss verstopft, lässt sich der Siphon gegebenenfalls vorsichtig ausbauen und reinigen. Dazu sollte ein geeigneter Auffangbehälter untergestellt werden. Bei der anschließenden Montage ist darauf zu achten, dass alle Dichtungen korrekt sitzen und die Verbindungen dicht sind. Anschließend sollte die Leitung auf Dichtheit geprüft werden.

 

  • Dusche und Badewanne: Häufig sammeln sich Haare und Seifenreste im Ablauf. Diese sollten zunächst möglichst mechanisch entfernt werden. Bei leichten Ablagerungen können warmes Wasser und eine Saugglocke helfen. Dabei sollte kein kochendes Wasser verwendet werden, da empfindliche Kunststoffteile und Dichtungen beschädigt werden können.

 

  • Toilette: Eine WC-Verstopfung lässt sich in vielen Fällen mit einem geeigneten WC-Pümpel beseitigen. Dieser wird so angesetzt, dass er die Öffnung möglichst gut abdichtet. Durch vorsichtige, gleichmäßige Pumpbewegungen kann die Verstopfung gelöst werden. Anschließend sollte zunächst geprüft werden, ob das Wasser wieder normal abläuft, bevor erneut gespült wird. Bei einem steigenden Wasserstand sollte nicht weitergespült werden, um ein Überlaufen der Toilette zu verhindern.

 

Sollten diese Sofortmaßnahmen nach einigen Versuchen keinen Erfolg zeigen, sitzt die Verstopfung meist tiefer in der Abwasserleitung. Hier hilft dann oft nur noch professionelles, "schweres Gerät".

In solchen Fällen stehen wir Ihnen natürlich sehr gern helfend zur Seite.

Rufen Sie einfach an. Wir kümmern uns schnellstmöglich um Sie, damit Sie wieder wie gewohnt alle Abflüsse nutzen können.

 

Sie kommen mit der Verstopfung nicht weiter?

 

Dann stehen wir Ihnen gerne zur Seite. Rufen Sie einfach an – wir kümmern uns schnellstmöglich um Ihr Anliegen, damit Sie Ihre Abflüsse wieder wie gewohnt nutzen können.

 

Wenn Sie zufrieden mit der Ausführung der Arbeiten sind, würden wir uns über ein positives Feedback bei Google sehr freuen.

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                                                                               Ihr Team von Jens Engbrocks Rohrreinigung

 

“Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist.”

– Henry Ford

 

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